Nachhaltigkeit beim Optiker: Was Kresinsky konkret tut
Nachhaltigkeit beim Optiker ist für uns kein Etikett, sondern eine Reihe kleiner Schritte, die sich überprüfen lassen. Deshalb steht auf dieser Seite nur, was wir in unserem Geschäft in der Domstraße 15 in Würzburg tatsächlich umsetzen. Dazu gehören der Strombezug, der Umgang mit Papier und Verpackungen, die eigene Werkstatt und die Auswahl einzelner Lieferanten. Perfekt sind wir dabei nicht. Wo etwas noch nicht klappt, sagen wir das offen.
Was bedeutet Nachhaltigkeit beim Optiker für Kresinsky?
Für uns heißt das vor allem: Brillen möglichst lange nutzbar halten, Strom und Papier im Laden sparsam einsetzen und Verpackungen ein zweites Mal verwenden. Außerdem achten wir bei Lieferanten zunehmend darauf, wo sie sitzen und wie sie fertigen.
Als Familienbetrieb in fünfter Generation denken wir ohnehin in langen Zeiträumen. Trotzdem ersetzt eine gute Absicht keinen Beleg. Deshalb verzichten wir bewusst auf pauschale Schlagworte. Nachhaltigkeit beim Optiker beschreiben wir stattdessen in einzelnen Maßnahmen, damit Sie selbst beurteilen können, was sie bewirken. Mehr über unseren Familienbetrieb seit 1832 lesen Sie unter Über uns.
Woher kommt der Strom für unser Geschäft in Würzburg?
Unseren Strom beziehen wir über den Tarif „Mein Frankenstrom Öko“ der Stadtwerke Würzburg AG, einem Unternehmen der WVV. Laut Stromkennzeichnung für das Lieferjahr 2025 stammt er zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien.
Dabei sind 50,9 Prozent nach dem EEG geförderter Strom. Diesen Anteil weist die Stromkennzeichnung allerdings auch für die übrigen Tarife der Stadtwerke aus. Für die restlichen 49,1 Prozent hat der Versorger Herkunftsnachweise hinterlegt, vor allem aus Norwegen und Island.
Die Stromkennzeichnung hat TÜV SÜD für das Lieferjahr 2025 zertifiziert. Mit diesem Strom laufen im Geschäft die Beleuchtung, die Messgeräte, die Computer und die Werkstatt.
Wie spart Kresinsky Strom und Papier im Laden?
Nach Ladenschluss schalten wir Messgeräte, Computer und Monitore vollständig aus. Messwerte sowie Sehtest- und Anpassdaten speichern wir digital in der Kundenkartei. Ausgedruckt wird nur, was tatsächlich auf Papier gebraucht wird.
Viele Geräte würden sonst über Nacht im Bereitschaftsmodus weiterlaufen. Deshalb gehört das Ausschalten bei uns zum festen Ablauf am Abend. Die digitale Kundenkartei hat zudem einen praktischen Vorteil für Sie: Ihre Werte liegen beim nächsten Besuch sofort vor, auch ohne Papierunterlagen.
Was passiert bei Kresinsky mit Verpackungen?
Kartons und Füllmaterial aus den Lieferungen, die bei uns ankommen, verwenden wir für den Versand an Kunden ein zweites Mal, wo immer das möglich ist. Außerdem bitten wir Lieferanten, auf Kunststoff in der Verpackung zu verzichten.
Deshalb kann es passieren, dass Ihr Paket aus unserem Onlineshop in einem Karton mit fremdem Aufdruck ankommt. Immer mehr Lieferanten gehen inzwischen auf unsere Bitte ein und schicken Ware ohne Plastikfolie. Ganz ohne Kunststoff geht es allerdings noch nicht. Kontaktlinsen etwa kommen aus hygienischen Gründen im versiegelten Blister. Wie Sie Blister und Linsen richtig entsorgen, erklären wir auf unserer Seite zu Tageslinsen.
Welche Rolle spielen Lieferanten für Nachhaltigkeit beim Optiker?
Neben Qualität, Passform und Service achten wir bei neuen Lieferanten zunehmend darauf, wo sie sitzen und wie sie fertigen. Kurze Wege aus der Region ziehen wir vor, wenn Qualität und Sortiment stimmen.
Ein Beispiel ist die Brillenmarke annu aus Nürnberg, gut 100 Kilometer von Würzburg entfernt. Laut Hersteller entstehen die Fassungen im 3D-Druck nach Bedarf und werden in Nürnberg von Hand montiert. Als Material setzt annu ein Polyamid aus Rizinusöl statt aus Erdöl ein. Ohne Gläser wiegt eine Fassung unter vier Gramm. Die Modelle finden Sie auch bei annu im Onlineshop.
Ein zweites Beispiel ist individueller Gehörschutz. Die Ohrabdrücke lassen wir in bayerischen Laboren fertigen, das bedeutet kurze Lieferwege und schnelle Lieferzeiten. Zur ehrlichen Einordnung gehört allerdings auch: Viele internationale Designermarken in unserem Sortiment fertigen weit entfernt von Würzburg. Auf diese Kollektionen verzichten wir nicht, denn bei einer Brille stehen Passform und Qualität an erster Stelle.
Wie hängen Reparatur und Nachhaltigkeit beim Optiker zusammen?
In unserer Werkstatt in der Domstraße reparieren wir Brillen selbst, statt sie einzuschicken. Neue Gläser setzen wir auf Wunsch in Ihre vorhandene Fassung ein. So bleibt eine gut sitzende Brille in Gebrauch, und es muss keine neue Fassung hergestellt werden.

Genau hier liegt für uns der Kern von Nachhaltigkeit beim Optiker. Vor Ort tauschen wir Schrauben und Nasenpads, passen Ersatzbügel an und kitten beschädigte Acetatfassungen. Lötarbeiten an Metallfassungen übernimmt dagegen ein industrieller Fachbetrieb, der auch Titan und Edelstahl verarbeitet. Kleine Arbeiten wie Ersatzschrauben oder neue Nasenpads erledigen wir für unsere Kundinnen und Kunden kostenfrei. Größere Reparaturen rechnen wir nach Aufwand ab und nennen den Preis vorab.
Manchmal lohnt sich eine Reparatur wirtschaftlich nicht. Auch das sagen wir Ihnen offen. Alle Details zu Ablauf und Dauer finden Sie beim Brillenservice in Würzburg.
Was passiert mit alten Brillen, die Sie nicht mehr tragen?
Gebrauchte Brillen können Sie bei uns abgeben. Wir sammeln sie für BrillenWeltweit, eine Aktion des Deutschen Katholischen Blindenwerks e.V. Dort werden die Brillen gereinigt, vermessen und an Menschen weitergegeben, die sich keine Sehhilfe leisten können.
Die Aufbereitung übernehmen Projekte, in denen auch langzeitarbeitslose Menschen eine Beschäftigung finden. Laut BrillenWeltweit haben diese Projekte allein im Jahr 2019 rund eine Million Brillen angenommen. Mehr zur Aktion lesen Sie in unserem Beitrag Brille spenden – Sehen schenken.
Was war die Aktion „190 Jahre – 190 Bäume“?
Zum 190. Firmenjubiläum im Jahr 2022 haben wir 190 Bäume in unserer Heimatregion pflanzen lassen. Die Pflanzung übernahm das Forstunternehmen Reith aus Arnstein, und zwar mit heimischen Setzlingen in der Region Würzburg und Unterfranken.
Bewusst haben wir uns für die Region entschieden. Denn bei vielen Baumpflanz-Projekten bleibt unklar, wo genau gepflanzt wird. Zudem haben die heimischen Wälder in den trockenen Jahren stark gelitten. Die Bäume haben wir unseren Kundinnen und Kunden gewidmet. Den Hintergrund finden Sie im Beitrag 190 Jahre – 190 Bäume.
Sie möchten eine alte Brille spenden, eine Fassung reparieren lassen oder haben Fragen zur Nachhaltigkeit beim Optiker? Dann kommen Sie in unser Geschäft in der Domstraße 15, zwischen Rathaus und Dom in der Würzburger Fußgängerzone. Geöffnet haben wir Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 18 Uhr. Für eine Reparatur ohne Wartezeit vereinbaren Sie am besten einen Termin.
Telefon
Wir können über alles reden: Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns gerne direkt an.
Jetzt anrufenRückruf
Manche Dinge lassen sich besser am Telefon besprechen: Wir rufen Sie gerne zurück.
Uhrzeit festlegenTermin
Sie sagen wann, wir sagen zu: Vereinbaren Sie ganz bequem einen Termin online mit uns.
Termin vereinbaren