Brillengestelle für Herren: von klassisch bis markant
Brillengestelle für Herren führen wir in der Würzburger Domstraße von der zurückhaltenden Titanfassung bis zur kräftigen Acetatbrille. Die Frage ist selten, was gerade getragen wird – sondern was zu Ihrem Gesicht, Ihrem Beruf und Ihrem Alltag passt. Eine Fassung fürs Büro darf anders aussehen als eine für die Baustelle oder fürs Wochenende. Genau deshalb legen wir Ihnen mehrere Modelle nebeneinander, statt Ihnen eines zu empfehlen.
Welche Brillengestelle für Herren passen zu welchem Gesicht?
Es gilt die Kontrastregel: Runde Gesichter vertragen eckige Fassungen, kantige Züge werden von weicheren Formen ausgeglichen. Wichtig ist außerdem die Breite – die Fassung sollte etwa mit der breitesten Stelle des Gesichts abschließen, nicht darüber hinausragen.
Bei Männern kommt häufiger als bei Frauen die Frage der Größe dazu. Eine Fassung, die zu schmal ist, wirkt nicht nur klein, sie drückt auch an den Schläfen und hinterlässt Abdrücke. Umgekehrt rutscht eine zu breite Fassung, weil sie keinen Halt findet. Die vollständige Systematik nach Gesichtsform – eckig, rund, oval und herzförmig – steht auf unserer Seite zu den Brillengestellen.
Auch die Augenbrauen spielen mit. Als Faustregel sollte die Oberkante der Fassung ungefähr auf Höhe der Brauen verlaufen oder sie leicht überdecken. Liegt sie deutlich darunter, entsteht ein zweiter Strich im Gesicht, und der Blick wirkt schwer. Entscheidend ist dennoch, dass alles stimmig zusammenpasst. Keine zu geraden Linien bei gebogenen Augenbrauen und umgekehrt.
Kräftige Züge, kräftige Fassung?
Nicht zwangsläufig. Ein markantes Gesicht trägt eine kräftige Fassung gut, verträgt aber ebenso eine feine Metallbrille als bewussten Gegensatz. Was am Ende passt, entscheidet der Spiegel und nicht die Regel.
Wir beobachten seit Jahren dasselbe Muster: Die meisten Kunden wollen das Gegenteil dessen, was sie bisher hatten. Wer lange eine dünne, unauffällige Fassung getragen hat, greift beim nächsten Mal zur massiven Acetatbrille – und wer jahrelang ein kräftiges Modell im Gesicht hatte, sucht plötzlich das Leichte. Dieser Wechsel ist ein besserer Ratgeber als jede Stilregel, weil er zeigt, worauf Sie tatsächlich Lust haben.
Ein zweiter Punkt betrifft die Farbe. Sie richtet sich nach Hautton, Haarfarbe und Bart, nicht nach der Lieblingsfarbe. Warme Typen kommen mit Braun-, Havanna- und Goldtönen gut zurecht, kühlere mit Grau, Blau, Schwarz und Silber. Wer zwei Brillen im Wechsel trägt, wählt bewusst zwei unterschiedliche Charaktere – dann bringen wir die ältere Fassung einfach auf die aktuelle Stärke.
Welche Brillengestelle für Herren werden aktuell getragen?
Ehrlich gesagt fast alles. Gefragt sind derzeit eckige Pilotformen im Stil der Siebziger, in Metall wie in Kunststoff, dazu flachere eckige Formen. Randlose Fassungen sind dagegen selten geworden.
Das hat einen einfachen Grund: Man steht heute zur Brille. Sie soll gesehen werden, und moderne Fertigung erlaubt es, auch ausdrucksstarke Fassungen sehr leicht zu bauen. Der frühere Kompromiss – auffällig heißt schwer – gilt nicht mehr. Randlos bleibt trotzdem eine gute Wahl, wenn die Brille möglichst unsichtbar sein soll; nur setzt sie dünne Gläser voraus.
Weil Brillen meist mehrere Jahre getragen werden, raten wir davon ab, nach Saison zu kaufen. Eine Fassung, die Ihnen steht, steht Ihnen auch in drei Jahren noch.
Acetat, Titan oder Edelstahl?
Für kräftige Formen ist Cellulose-Acetat erste Wahl, weil es Farbtiefe hat und sich in der Werkstatt millimetergenau anpassen lässt. Wer es leicht mag, nimmt Titan oder pflanzenbasiertes Nylon. Edelstahl liegt preislich darunter und ist ähnlich robust, aber etwas schwerer.
Titan ist der Klassiker für lange Tragezeiten und für alle, die auf Metall empfindlich reagieren. Es rostet praktisch nicht, hält Schweiß aus und wiegt kaum etwas – ein Argument, wenn die Brille zwölf Stunden am Tag sitzt. Acetat wiederum lässt sich erwärmen und nachformen, was gerade bei breiteren Gesichtern hilft, weil wir die Bügel gezielt anpassen können.
Horn und Holz führen wir bewusst nicht. Beide Materialien sehen gut aus, lassen sich aber schlechter anpassen, brauchen mehr Pflege und altern schneller. Wer die natürliche Anmutung mag, findet bei Acetat Maserungen, die dem sehr nahekommen.
Brillengestelle für Herren mit breitem Gesicht
Standardgrößen enden oft dort, wo es für breitere Gesichter erst anfängt: Die Fassung drückt an den Schläfen, die Bügel sind zu kurz, und die Brille sitzt fest statt bequem. Deshalb wählen wir bei unseren Herstellern gezielt die großen Größen mit aus.
Das passiert schon beim Einkauf. Viele Kollektionen bieten dieselbe Form in mehreren Größen an, geliefert wird aber meist nur die mittlere. Wir bestellen deshalb bewusst auch die oberen Größen – gerade bei den Marken, die wir ohnehin führen. So steht im Regal nicht nur das, was am schnellsten verkauft ist, sondern auch das, was breiteren Gesichtern tatsächlich passt.
Worauf es dabei ankommt, sind drei Maße: die Scheibenbreite, der Abstand zwischen den Gläsern und die Bügellänge. Stimmt eines davon nicht, hilft auch die schönste Form nichts. Bei Acetatfassungen können wir zusätzlich nachhelfen, weil sich das Material erwärmen und weiten lässt; Bügel biegen wir ohnehin individuell nach. Was in Ihrem Fall geht, sehen wir bei der Anprobe in wenigen Minuten.
Asian Fit: wenn der Nasensteg nicht passt
Rutscht die Brille ständig oder liegt sie auf der Wange auf, liegt es meist am Steg und nicht an der Größe. Fassungen mit Asian Fit haben eine tiefer gesetzte, schmalere Nasenauflage und sitzen dadurch spürbar stabiler.
Viele Fassungen sind für einen hohen, ausgeprägten Nasenrücken konstruiert. Ist der Rücken flacher, sitzt die Brille zu tief, und der Blick geht über den oberen Glasrand statt hindurch. Bei Männern kommt oft hinzu, dass gleichzeitig mehr Fassungsbreite und eine längere Bügellänge gebraucht werden – dann muss beides zusammenpassen, Steg und Größe.
Solche Serien heißen je nach Hersteller Asian Fit, Korean Fit oder Alternative Fit. Wir kaufen sie gezielt auf internationalen Messen und Buying Days ein, weil sie hierzulande kaum jemand vorrätig hat; je nach Saison finden Sie sie bei uns unter anderem bei Saint Laurent, Bottega Veneta und Montblanc.
Und wenn Ihre Wunschfassung keine solche Variante hat, lösen wir es in der Werkstatt: Wir kröpfen die Fassung, machen den Steg also mit einer speziellen Methode enger, tauschen bei Metallfassungen die Pads gegen höhere und lassen in seltenen Fällen sogar Nasenstege an Kunststofffassungen montieren. Mehr dazu beim Brillenservice.
Welche Marken führen wir für Herren?
Im Herrenbereich sind Moscot, Oliver Peoples, Cutler and Gross, Tom Ford, Montblanc, BRETT Eyewear, Freudenhaus und Oakley stark vertreten. Dazu kommen Ray-Ban als Dauerbrenner und annu als besonders leichte Alternative.
Die Auswahl deckt bewusst unterschiedliche Handschriften ab: kräftige Acetatklassiker auf der einen Seite, zurückhaltende Fassungen mit feinen Details auf der anderen, dazu Sportliches von Oakley. Wie breit allein eine einzelne Marke aufgestellt ist, sehen Sie an unserer Auswahl von Oliver Peoples. Einige dieser Marken bekommen Sie in Würzburg exklusiv bei uns, darunter Cutler and Gross, Moscot, Bottega Veneta und Saint Laurent.
Moscot Brillengestelle für Herren: New Yorker Ikonen, exklusiv in Würzburg
Moscot führen wir in Würzburg und der näheren Umgebung exklusiv. Die Marke steht für Fassungen, die seit Jahrzehnten unverändert gebaut werden – und die man auf der Straße erkennt, ohne das Logo zu sehen.
Die Geschichte beginnt 1899, als Hyman Moscot über Ellis Island nach New York kam und Fertigbrillen von einem Handkarren in der Orchard Street verkaufte. 1915 eröffnete er den ersten Laden, und seither ist das Geschäft in Familienhand geblieben: Sohn Sol stieg 1925 ein, Joel übernahm 1951, Harvey Moscot 1986 als Optometrist, und seit 2013 arbeitet dessen Sohn Zack als Industriedesigner im Unternehmen – die fünfte Generation. Heute ist Moscot in über 2.500 Fachgeschäften in mehr als 50 Ländern vertreten und betreibt eigene Läden von Los Angeles bis Tokio.
Genau diese Konstellation verbindet uns, und zwar bis auf die Generation genau: Harvey Moscot steht bei Moscot für dieselbe Generation wie bei uns Karl-Veit und Ruth Schmitt-Lieb, sein Sohn Zack für dieselbe wie Alex und Andy. Hier wie dort ist es die fünfte. Dass ein weltweit bekanntes Unternehmen genauso geführt wird wie unser Familienbetrieb in Würzburg, merkt man der Zusammenarbeit an – Harvey kennen wir persönlich.
Das bekannteste Modell ist der Lemtosh. Es gibt sie in vier Größen und in einer ungewöhnlich großen Farbauswahl, außerdem als Sonnenbrille – deshalb findet sich fast immer eine Variante, die zum Gesicht passt. Die Originals-Modelle entstehen bis heute nach den alten Vorlagen, weshalb sie von Schauspielern, Musikern und Models genauso getragen werden wie von Kunden, die einfach eine Brille fürs nächste Jahrzehnt suchen. Unsere aktuelle Auswahl finden Sie im Moscot-Bereich unseres Shops.

Besonders empfehlen möchten wir Ihnen annu: eine 3D-gedruckte Front mit Titanbügeln, unter vier Gramm ohne Gläser und über Bügellängen in drei Größen, verschiedene Nasenpads und Brückenbreiten in Minuten anpassbar. Gerade wer bisher schwere Fassungen getragen hat, merkt den Unterschied sofort. Einen ersten Eindruck gibt unser Online-Shop (neuer Tab), die vollständige Übersicht unsere Markenwelt.
Was kosten Brillengestelle für Herren?
Fassungen starten bei uns ab 98 Euro. Die Mittelklasse liegt zwischen 149 und 249 Euro, Designfassungen zwischen 249 und 398 Euro. Darüber folgen High End bis 550 Euro und Luxusmodelle bis 1.200 Euro. Die Gläser kommen jeweils dazu.
Die Klassen gelten für Damen wie für Herren gleichermaßen – der Preis richtet sich nach Marke, Material und Fertigungsaufwand. In der Mittelklasse finden Sie Ray-Ban, Oakley und Emporio Armani, ganz oben Cartier und einzelne Sondereditionen. Die ausführliche Aufschlüsselung steht auf unserer Seite zu den Brillengestellen, die Preise für die passenden Brillengläser dort.
Ein Rat aus der Praxis: Stecken Sie nicht das gesamte Budget in die Fassung. Die Sehqualität steckt im Glas, und eine solide Fassung mit sehr guten Gläsern trägt sich besser als umgekehrt.
Anprobe und Werkstatt in Würzburg
Am Ende entscheidet der Spiegel. Wir legen Ihnen mehrere Fassungen nebeneinander, prüfen Sitz und Breite und sagen offen, wenn ein Modell zwar gefällt, aber Ihre Gläser nicht sauber aufnimmt.
Dabei hilft die eigene Werkstatt im Haus. Bügel nachbiegen, Pads tauschen, Fassung kröpfen – das erledigen wir meist sofort und nicht über ein Zentrallabor. Auch später: Wenn die Brille nach Monaten drückt, richten wir sie ohne Termin während der Öffnungszeiten. Wenn Sie Ihre Werte auffrischen möchten, kombinieren wir die Anprobe direkt mit einem Sehtest.
Sie wissen nicht, welche Form Ihnen steht? Kommen Sie einfach vorbei – Brillengestelle probiert man auf. Sie finden uns in der Domstraße 15, wenige Schritte zwischen Rathaus und Dom. Wer sicher gehen möchte, dass Zeit für eine ausführliche Beratung da ist, vereinbart vorab einen Beratungstermin. Fassungen für Frauen finden Sie unter Brillengestelle für Damen, alle weiteren Brillenarten in unserem Brillen-Bereich.
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