Gleitsichtbrille in Würzburg – perfekt angepasst bei Kresinsky
Gleitsichtbrille in Würzburg: individuell angepasst bei Kresinsky
Eine Gleitsichtbrille lässt Sie in jeder Entfernung scharf sehen – von der Ferne über den Bildschirm bis zur Zeitung –, ganz ohne zwischen mehreren Brillen zu wechseln. Ab etwa Mitte vierzig lässt die Naheinstellung des Auges nach, und genau dann wird eine Gleitsichtbrille zum unauffälligen Alltagshelfer. Damit sie wirklich funktioniert, kommt es auf die richtigen Gläser und die exakte Anpassung an. Bei Kresinsky in Würzburg nehmen wir uns dafür Zeit: Wir vermessen Ihre Augen präzise, beraten Sie zu den Glasklassen und begleiten die Eingewöhnung, bis alles sitzt. Als Familienbetrieb in der Würzburger Innenstadt begleiten wir viele Kundinnen und Kunden seit Jahren beim Schritt zur ersten Gleitsichtbrille – mit Ruhe, Erfahrung und moderner Messtechnik.
Was ist eine Gleitsichtbrille und wie funktioniert sie?
Eine Gleitsichtbrille vereint mehrere Sehstärken in einem einzigen Glas – ohne sichtbare Trennkante. Oben schauen Sie in die Ferne, in der Mitte auf mittlere Distanz, unten in die Nähe. Der Übergang verläuft stufenlos, sodass Sie in jeder Entfernung scharf sehen.
Möglich macht das ein sogenannter Progressionskanal: eine schmale Zone in der Glasmitte, in der die Stärke von oben nach unten kontinuierlich zunimmt. Ihr Blick „gleitet” durch diese Zonen, daher der Name. Weil der Nahbereich unten liegt, senken Sie zum Lesen einfach den Blick, statt eine zweite Brille aufzusetzen.
Rechts und links des Progressionskanals gibt es unvermeidbare Randbereiche, in denen das Bild leicht unscharf wirkt. Wie breit die klaren Zonen sind und wie schmal diese Randbereiche ausfallen, hängt stark von der Qualität der Gläser ab – dazu gleich mehr.
Nötig wird eine Gleitsichtbrille durch die Alterssichtigkeit (Presbyopie). Dabei verliert die Augenlinse ab etwa 40 bis 45 Jahren ihre Elastizität und kann sich nicht mehr mühelos auf die Nähe einstellen. Die Gleitsichtbrille übernimmt diese Einstellarbeit für alle Entfernungen zugleich.
Früher kamen dafür Zweistärkenbrillen mit einer sichtbaren Trennkante zum Einsatz. Die moderne Gleitsichtbrille ersetzt diese sichtbare Linie durch einen stufenlosen Verlauf – das sieht besser aus und bildet den natürlichen Seheindruck realistischer ab. Im Alltag heißt das: Sie lesen im Supermarkt das Regalschild in der Ferne und gleich darauf das Preisschild in der Hand, ohne die Brille zu wechseln.
Die passende Gleitsichtbrille: unsere vier Qualitätsstufen
Gleitsichtgläser gibt es in mehreren Qualitätsstufen. Je höher die Klasse, desto breiter die nutzbaren Sehbereiche, desto sanfter die Übergänge und desto kürzer meist die Eingewöhnung. Welche Stufe sinnvoll ist, hängt von Ihren Ansprüchen, Ihrem Beruf und Ihrem Budget ab.
Der Unterschied zwischen den Klassen liegt vor allem in der Berechnung der Gläser: wie aufwendig die Übergänge optimiert und wie stark die Gläser auf Sie persönlich zugeschnitten werden. Das merken Sie im Alltag an ruhigeren Bildern und daran, dass Sie den Kopf weniger drehen müssen, um scharf zu sehen.
Standard
Die Einstiegsklasse ist ein bewährtes Gleitsichtglas für den Alltag. Sie liefert in allen Entfernungen gutes Sehen, die klaren Zonen sind etwas schmaler als bei den höheren Stufen. Ab 469 € pro Glas, inklusive UV-Schutz und der hochwertigen X-tra-Clean-Oberfläche von Rodenstock im robusten und schlanken Kunststoffmaterial 1.6.
High End-Standard
Unser Allround-Glas für alle, die täglich tragen. Es nutzt bereits die biometrische B.I.G.-EXACT-Sensitive-Technologie und wird mit dem DNEye Scanner 3 auf Sie vermessen – das bringt ruhigere, breitere Sehbereiche und eine leichtere Eingewöhnung. Ab 629 € pro Glas, komplett inklusive der biometrischen Berechnung und bester Veredelung.
Premium Standard
Technisch bereits unsere besten Gläser, vollständig auf Ihre biometrischen Daten berechnet – allerdings mit Standard-Fassungsparametern. Erhältlich als Active, Allround, Expert oder Road, also zugeschnitten auf Ihren Schwerpunkt, etwa viel Bewegung, Büroarbeit oder häufiges Autofahren. Ab 759 € pro Glas inkl. der besten Glasveredelung.
Premium Individuell
Unsere höchste Stufe – das Beste, was wir anbieten. Hier fließt zusätzlich jeder einzelne Parameter Ihrer Fassung in die Berechnung ein, sodass das Glas exakt auf die Kombination aus Ihren Augen und genau dieser Brille abgestimmt ist. Ebenfalls als Active, Allround, Expert oder Road erhältlich. Ab 889 € pro Glas vollvergütet.
Alle vier Stufen lassen sich individuell in Material und Oberfläche gestalten und auf Wunsch als selbsttönende Colormatic-Gläser gegen Aufpreis fertigen.
Eine Sache sagen wir offen: Wir arbeiten bewusst nicht mit Lockpreisen, sondern beraten Sie ehrlich zur besten Lösung für Ihre Augen. Viele denken, eine gute Brille dürfe nicht mehr als 500 € kosten. Rechnet man es aber durch, sieht es anders aus: Wer seine Gleitsichtbrille drei Jahre lang täglich trägt, schaut an rund 1.000 Tagen durch diese Gläser. Auf den einzelnen Tag gerechnet ist eine perfekt angepasste Brille jeden Euro wert – und begleitet Sie enger und länger als zwei Wochen Urlaub oder ein paar Tage im Wellnesshotel.
Was kostet eine Gleitsichtbrille?
Die Kosten richten sich nach der Glasstufe und verstehen sich pro Glas: von 469 € in der Standardklasse bis 889 € für das vollständig individualisierte Premiumglas. Dazu kommen die Fassung und gewünschte Veredelungen. Den genauen Gesamtpreis nennen wir Ihnen nach der Vermessung transparent.
Der Preis hängt vor allem von der Glasklasse ab, dazu von Veredelungen wie Entspiegelung, Blaulichtfilter oder selbsttönenden Gläsern, von der gewählten Fassung und von Ihrer Sehstärke – bei hohen Werten sorgt ein Dünnschliff für ein leichteres, schöneres Glas. Wir zeigen Ihnen vorab genau, was welche Option kostet, damit es keine Überraschungen gibt.
Discounter werben oft mit deutlich niedrigeren Preisen. Der Haken: Eine Gleitsichtbrille lebt von der millimetergenauen Zentrierung und von individuellen Messwerten. Ohne exakte Vermessung sitzt der Progressionskanal nicht dort, wo Ihr Blick ihn braucht – die Folge sind Kopfschmerzen, ständiges „Schwimmen” und ein Glas, das Sie am Ende nicht tragen. Ein günstiger Preis nützt wenig, wenn die Brille im Alltag stört. Mehr zu den einzelnen Veredelungen erfahren Sie auf unserer Seite zu den Brillengläsern.
Unterm Strich zählt nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Sehqualität und Kosten. Eine gut angepasste Brille aus der Komfortklasse ist im Alltag oft mehr wert als ein teures Premiumglas mit schlechter Zentrierung – oder ein billiges Online-Glas, das in der Schublade landet. Wir finden mit Ihnen die Lösung, die zu Ihrem Budget passt, und sagen offen, wo sich ein Aufpreis lohnt und wo nicht.
Ob die Krankenkasse etwas dazugibt, klären wir weiter unten in den häufigen Fragen – für die meisten Erwachsenen ist eine Gleitsichtbrille allerdings eine private Anschaffung.
Eingewöhnung: so gelingt der Umstieg
Die Eingewöhnung an eine Gleitsichtbrille dauert meist wenige Tage bis zwei Wochen. Anfangs kann der Randbereich leicht „schwimmen” oder die Nähe ungewohnt wirken. Tragen Sie die Brille von Beginn an konsequent – so lernt Ihr Gehirn am schnellsten, den richtigen Blickwinkel zu nutzen.
Typisch in den ersten Tagen sind eine leichte Randunschärfe, ein ungewohntes Gefühl beim Treppensteigen und der Reflex, in die Nähe „durch den falschen Teil” des Glases zu schauen. Das legt sich fast immer von selbst, sobald sich die Kopf- und Blickbewegung eingespielt hat.
Ein einfacher Trick hilft dabei: Bewegen Sie zum Scharfstellen eher den Kopf als nur die Augen, und richten Sie die Nase auf das, was Sie ansehen möchten. Legen Sie Ihre alte Brille in dieser Phase am besten ganz weg, damit das Gehirn nicht ständig umschalten muss.
Wie schnell die Umstellung gelingt, ist individuell verschieden. Wer zum ersten Mal eine Gleitsichtbrille trägt, braucht meist etwas länger als jemand, der nur die Gläser wechselt; auch das Alter und die Höhe der Werte spielen eine Rolle. Gehen Sie es die ersten Tage ruhig an, besonders auf Treppen und im Straßenverkehr – dann stellt sich das sichere Gefühl schnell ein.
Höhere Glasklassen verkürzen die Eingewöhnung spürbar, weil die klaren Zonen breiter sind. Sollten Sie sich nach zwei bis drei Wochen noch nicht wohlfühlen, kommen Sie einfach vorbei – oft liegt es an einer Kleinigkeit bei der Zentrierung, die wir schnell nachjustieren.
Warum die Anpassung vor Ort entscheidend ist
Eine Gleitsichtbrille ist nur so gut wie ihre Anpassung. Millimetergenaue Zentrierung, die exakte Messung Ihrer Augen und das passende Fassungsmaß entscheiden darüber, ob Sie entspannt sehen. Genau das lässt sich online nicht ersetzen – dafür sind wir vor Ort für Sie da.
Am Anfang steht immer ein gründlicher Sehtest in Würzburg. Für die Feinvermessung nutzen wir den DNEye Scanner von Rodenstock, der Ihre Augen bis in feinste Details erfasst – auch, wie sie bei Dämmerung und schwachem Licht reagieren. Aus diesen Werten lassen sich vor allem die individualisierten Gläser exakt berechnen.

Ebenso wichtig ist die Zentrierung: Wir bestimmen, wo genau Ihre Durchblickpunkte auf der gewählten Fassung liegen, damit Ferne, Mitte und Nähe im Glas dort sitzen, wo Ihr Blick sie sucht. Schon wenige Millimeter Abweichung kosten Sehkomfort. Zum Schluss prüfen wir den Sitz in Ruhe und justieren nach, bis die Brille perfekt passt.
Auch die Fassung entscheidet mit. Eine Gleitsichtbrille braucht genügend Glashöhe, damit Ferne, Mitte und Nähe sinnvoll Platz finden – sehr flache Fassungen sind dafür ungeeignet. Wir helfen Ihnen, ein Modell zu wählen, das Ihnen steht und gleichzeitig gut mit Ihren Gläsern harmoniert.
Ob eine Gleitsichtbrille für Sie die beste Lösung ist oder in bestimmten Situationen eine Arbeitsplatzbrille für den Bildschirm oder multifokale Kontaktlinsen als Alternative sinnvoller sind, besprechen wir offen mit Ihnen. Vereinbaren Sie dafür einfach Ihren persönlichen Anpasstermin bei uns in Würzburg – wir nehmen uns die Zeit, die Ihre Augen verdienen.
Häufige Fragen zur Gleitsichtbrille

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