Die perfekte Arbeitsplatzbrille
Arbeitsplatzbrille: entspannt arbeiten am Bildschirm
Eine Arbeitsplatzbrille sorgt dafür, dass Sie am Schreibtisch und Bildschirm entspannt und ohne Beschwerden sehen. Sie ist speziell auf die Entfernungen im Büro abgestimmt – von der Tastatur über den Monitor bis zu Kollegen im Raum. Oft wird sie auch Bildschirmbrille oder Bürobrille genannt. Wer täglich viele Stunden am Bildschirm arbeitet, kennt die Folgen einer unpassenden Brille: Kopfschmerzen, müde Augen und ein verspannter Nacken. Bei Kresinsky in Würzburg passen wir Ihre Arbeitsplatzbrille genau auf Ihren Arbeitsplatz an – damit der Arbeitstag leichter wird.
Was ist eine Arbeitsplatzbrille?
Eine Arbeitsplatzbrille ist eine Spezialbrille für die mittleren Entfernungen im Büro. Anders als eine Lesebrille, die nur die Nähe scharf zeigt, deckt sie Bildschirm- und Nahbereich zugleich ab – meist von etwa 40 Zentimetern bis zu einigen Metern in den Raum.
Genau hier liegt das Problem gewöhnlicher Brillen: Der Bildschirm steht in rund 55 bis 75 Zentimetern Abstand – zu weit für eine Lesebrille, zu nah für eine Fernbrille. Eine Arbeitsplatzbrille ist auf diesen Zwischenbereich optimiert und bietet dort ein breites, ruhiges Sehfeld, sodass Sie zwischen Tastatur, Monitor und Unterlagen wechseln können, ohne den Kopf zu verrenken.
Moderne Raumgläser gehen sogar weiter und zeigen scharf bis zu rund sechs Meter in den Raum. Das ist ein großer Gewinn für alle, die sich mit der Brille frei bewegen: am Empfang, im Sekretariat oder in Meetings mit Präsentationen. Sie lesen Ihre Notizen, erkennen das Gegenüber am Tisch und sehen die Leinwand – mit einer Brille, die Sie den ganzen Tag aufbehalten. Auch zu Hause ist das praktisch: Sie sehen den Fernseher und lesen zwischendurch mühelos auf dem Tablet.
Bildschirmbrille oder Gleitsichtbrille: der Unterschied
Beide zeigen die Nähe scharf, doch die Schwerpunkte unterscheiden sich. Eine Gleitsichtbrille deckt zusätzlich die Ferne ab, hat am Bildschirm aber nur ein schmales Sehfeld. Eine Arbeitsplatzbrille bietet dort deutlich breitere, entspanntere Zonen – dafür fehlt ihr die weite Ferne.
Bei der Gleitsichtbrille liegt der Nahbereich unten im Glas und ist eher schmal. Am Bildschirm bedeutet das oft: Sie legen den Kopf in den Nacken, um durch den richtigen Glasbereich zu schauen. Über Stunden führt das zu Verspannungen und Kopfschmerzen. Die Arbeitsplatzbrille kennt dieses Problem nicht, weil ihr ganzes Glas auf die Büro-Entfernungen ausgelegt ist.
Wer eine Gleitsichtbrille trägt, braucht nicht zwingend eine Arbeitsplatzbrille – für gelegentliche Bildschirmarbeit reicht sie oft. Wer aber täglich viele Stunden am Monitor sitzt, empfindet eine zusätzliche Arbeitsplatzbrille fürs Büro meist als große Erleichterung. Mehr zur Allround-Lösung lesen Sie auf unserer Seite zur Gleitsichtbrille.
Wann zahlt der Arbeitgeber die Bildschirmbrille?
Ihr Arbeitgeber muss die Kosten für eine spezielle Bildschirmbrille übernehmen, wenn ein Betriebs- oder Augenarzt feststellt, dass Ihre normale Brille am Bildschirm nicht ausreicht. Grundlage ist die arbeitsmedizinische Vorsorge, früher als G37-Untersuchung bekannt. Ihre normale Alltagsbrille zahlen Sie dagegen selbst.
Der Anspruch ergibt sich aus der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV): Bei überwiegender Bildschirmarbeit muss der Arbeitgeber Ihnen eine Vorsorge samt Augenuntersuchung anbieten – die Teilnahme ist für Sie freiwillig. Stellt der Arzt dabei fest, dass eine spezielle Sehhilfe für den Bildschirm im erforderlichen Umfang nötig ist, trägt der Arbeitgeber deren Kosten.
Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs von 2022 hat diesen Anspruch bestätigt und gestärkt: Der Arbeitgeber darf die Kosten auch erstatten, wenn Sie die Brille selbst beschaffen. Eine pauschale Zahlung, die die tatsächlichen Kosten nicht deckt, ist dabei nicht zulässig. Wichtig zur Einordnung: Bezuschusst wird nur die spezielle Arbeitsplatzbrille, nicht Ihre normale Fern-, Lese- oder Gleitsichtbrille.
Wir unterstützen Sie dabei gern: Wir vermessen Ihre Augen, fertigen die passende Bildschirmbrille und stellen Ihnen die Unterlagen aus, die Sie für die Abrechnung mit Ihrem Arbeitgeber brauchen.
Was kostet eine Arbeitsplatzbrille?
Was eine Arbeitsplatzbrille kostet, hängt von den Gläsern und der Fassung ab. Arbeitsplatzgläser gibt es bei uns ab 195 € pro Glas inkl. Super-Entspiegelung, dazu kommt die Fassung. Übernimmt Ihr Arbeitgeber die Kosten, rechnen wir das transparent für Sie ab.
Wie bei anderen hochwertigen Gläsern bestimmen Glasklasse und Veredelung den Preis: Eine gute Entspiegelung, ein dünnerer Schliff bei höheren Werten oder ein Blaulichtfilter für die Bildschirmarbeit sind mögliche Optionen. Wir zeigen Ihnen bei der Beratung ehrlich, was für Ihren Arbeitsplatz wirklich sinnvoll ist – und was Sie sich sparen können.
Ob eine Arbeitsplatzbrille für Sie sinnvoll ist, klären wir am besten bei einem Sehtest. Vereinbaren Sie Ihren Termin bei uns in Würzburg – wir vermessen Ihre Augen und Ihre Arbeitsentfernungen und finden die Brille, mit der Sie entspannt durch den Arbeitstag kommen.
Häufige Fragen zur Arbeitsplatzbrille

„Erforderlicher Umfang” heißt: Übernommen werden funktionale Gläser und ein zweckmäßiges Gestell. Eine Designer-Fassung oder eine im Alltag nutzbare Brille zahlt der Arbeitgeber in der Regel nicht – manche Betriebe legen dafür feste Zuschüsse fest. Ein angenehmer Nebeneffekt: Bei nachgewiesenem Bedarf ist die Kostenübernahme für Sie steuer- und sozialabgabenfrei, weil sie dem Arbeitsschutz dient.
Unser Tipp: Bringen Sie das Ergebnis Ihrer arbeitsmedizinischen Vorsorge einfach mit. Wir fertigen Ihre Arbeitsplatzbrille passend dazu an und unterstützen Sie bei den Unterlagen für Ihren Arbeitgeber.
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